Verpflegung

Mit leerem Magen wandert es sich nicht gut. Ausreichend und schmackhafte Verpflegung sind zentral für das Gelingen der Tour. Doch das ist manchmal schwieriger als es sich anhört. Wer unterwegs Proviant nachkaufen kann oder zwischen Hotels und Herbergen wandert, kann es entspannter angehen. Bei Touren in abgelegenen Regionen wie Sarek oder Knoydart muss hingegen alles im Rucksack mitgenommen werden. Das erfordert gründliche Planung.

Die Verpflegung soll leicht sein, gut schmecken, nicht schnell verderben und möglichst nahrhaft sein. Alle Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen, gleicht der Quadratur des Kreises. Wichtig ist, sich kleine Besonderheiten zu gönnen wie getrocknetes Obst oder Gemüse aus der Konserve oder eine besondere Schokolade.

Nicht minder wichtig ist das Trinkwasser. Im dicht besiedelten Mitteleuropa muss der Wasservorrat mitgeschleppt oder zwischendrin nachgefüllt werden. In den dünn besiedelten Bergregionen Nordeuropas hingegen gilt es als sicher, das Wasser möglichst aus Fließgewässern zu entnehmen. Abgestandenen Gewässer und Wasserläufe unterhalb von Siedlungen oder in landwirtschaftlich genutzten Regionen sind zu meiden. Wer ganz sicher sein will, filtert sein Wasser oder behandelt es mit Micropur.

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